Willkommen zu LIGHTHOUSE - unserem Magazin für digitale Changemaker! Dabei ist LIGHTHOUSE aber nicht irgendein Magazin. Nein. Es ist das Magazin unserer CLASSES! Von CLASS TWO in einer Challenge komplett gestaltet und ausgearbeitet, findet Ihr hier Artikel, Videos, Interviews und Insights aller CLASSES zu unserem Programm, zum SHIFTSCHOOL-Leben und einfach allem, was unseren Pionieren am Herzen liegt.

Denkanstöße für modernes Crossmedia-Marketing und Publishing

classTWO auf Berlin Safari

OUTLOOK

#WELCOME

Herzlich Willkommen zum Start von LIGHTHOUSE, dem Online Magazin der SHIFTSCHOOL für digitale Changemaker. Mit LIGHTHOUSE geben wir, die SHIFTSCHOOLER, Einblicke in die SHIFTSCHOOL selbst und zu deren Lehrinhalte. Aber auch in unsere persönlichen Erfahrungen, die wir im Rahmen der Weiterbildung zum Digital Transformation Manager machen. Wir legen dar, wie die Digitalisierung uns als Schüler, Berufstätige oder Unternehmer betrifft und was das ganz konkret für den eigenen Arbeitsalltag, Beruf oder Branche bedeuten kann.

Viel Spaß beim Lesen!
Eure SHIFTSCHOOLER


#spark23: Crossmedia-Marketing
und Publishing
TRAINER – Steffen R. Wienberg, wnbrg

Nichts hat das Marketing so sehr verändert wie die Digitalisierung unserer Gesellschaft. Kunden erwarten permanente Einkaufsmöglichkeiten, ein hohes Servicelevel und überall verfügbare Informationen. Wir zeigen, wie man die Herausforderung Crossmedia-Marketing und Crossmedia-Publishing in Zeiten digitaler Transformation meistern kann.

Was bedeutet Crossmedia-Marketing? Mit mindestens drei unterschiedlichen Medien werben und dabei stets alle Maßnahmen im Rahmen der Marken- und Kommunikationspolitik aufeinander abstimmen! In einem guten Mediamix verwendet man digitale Werbung (Newsletter, Onlinebuttons, Online-Anzeigen, AdWords, Social-Media-Auftritte…) und analoge Werbung (Mailings, Flyer, Poster, Plakate, Visitenkarten, Aufkleber etc.) gleichermaßen. Bei ausreichend Budget lässt sich zusätzlich auch noch in Zeitungen, Zeitschriften, im TV und im Radio werben.

Was hat die Digitalisierung daran verändert?

Die neuen digitalen Medien wie Soziale Netzwerke, Videoportale und die umfangreiche Nutzung unterschiedlichster Devices, um im Internet zu surfen, ermöglichen es, die Ansprache der Zielgruppe interaktiver und gezielter zu gestalten und dadurch ein sehr viel höheres Involvement zu erzeugen.

Welche Bedeutung hat das für Crossmedia-Publishing?

Corporate-Publishing, also die einheitliche und rein informationsgetragene, jedoch nicht werbliche Kommunikation von Unternehmen, Organisationen oder Verbänden mit eigenen Medien, ermöglicht folgende Vorteile:

Für Publisher selbst: Ein integriertes, digitales Medienprodukt kann automatisiert erstellt werden. Es lässt sich dabei in den Publishing-Prozess jederzeit leicht eingreifen. Inhalte, wie zum Beispiel Texte und Bilder, können medienneutral abgespeichert werden und sind somit dauerhaft für alle Medienformate abrufbar. Und was hat der Leser davon? Informationen können Verbrauchern schneller zugänglich gemacht werden!

Für Unternehmen: Crossmedia-Publishing bietet die Möglichkeit mit ein und dem selbem Inhalt eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen. Journalistische Inhalte können mit wenig Aufwand zusätzlich zu den klassischen Print-Instrumenten in digitale Kanäle (zum Beispiel Online Magazin, Social Media) eingestellt werden. Das ermöglicht eine größere Reichweite und macht die Verbreitung der Inhalte messbar.

So wird der Erfolg oder Misserfolg von Inhalten plötzlich messbar, gleichzeitig aber auch optimierbar! Die Auswertung dieser Daten birgt die Chance für alle Publisher und Unternehmen: Generierung von relevanten, an Kunden orientierten Inhalten.

Kommen wir aber zum eigentlichen Thema zurück.

Was zeichnet erfolgreiche Crossmedia-Kampagnen aus:

#1 Eine durchgängige Leitidee
#2 Geeignete Medienauswahl mit Fokus auf Zielgruppe, Produkt und Marke
#3 Zeitliche, formale und inhaltliche Integration
#4 Sie erzählen eine Story
#5 Werbliche und redaktionelle Vernetzung
#6 Interaktions-Möglichkeiten und Aktivierung für und von Empfängern
#7 Multisensorische Ansprache
#8 Mehrwert und Nutzen für den Verbraucher
Jetzt wissen wir, welche Kriterien erfolgreiche Crossmedia-Kampagnen ausmachen.

Aber welche Chancen bietet Crossmedia-Marketing?

Mehr-Kanalität wirkt als Verstärker.
Kommunikationsinstrumente transportieren Botschaften am wirkungsvollsten, wenn diese über mehrere Kanäle gesendet und in der Art der Gestaltung leicht modifiziert bzw. variiert dargeboten werden. Quelle: vgl. Wehle, André (2012): Crossmedia – Ein Allheilmittel der Werbekommunikation, S.18

Steigerung der spontanen Werbeerinnerung.
Es existieren in der Literatur eine Vielzahl von Erklärungsmodellen zur Werbewirkung von Crossmedia-Kampagnen (Elaboration-Likelihood-Modell, Enkodierungsspezifität, Encoding Variability Theorie etc.). Übergreifend kann festgehalten werden: Eine vernetzte Kampagne führt zu einer deutlichen Steigerung der Markenbekanntheit und Werbeerinnerung im Vergleich zur Einzelwirkung jedes Mediums.

Steigerung Ihrer Markenbekanntheit.
Crossmedia-Marketing verspricht allein schon deshalb eine größere Bekanntheit, weil Unternehmen auf mehreren Kanälen präsent sind. So erreicht man zum Beispiel gleichzeitig einerseits Menschen aus einer Zielgruppe, die intensiv soziale Netzwerke nutzen, und andererseits die, die sich am liebsten über Printmedien informieren. Mehr Präsenz steigert die Chancen, die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu wecken.

Weitere Chancen…
Gesteigerte Kauf- und Handlungsabsicht
Verbesserung der Image Werte
Größeres Interesse am Produkt
Möglichkeit, alle Maßnahmen zu messen und anzupassen

Wer sich hier tiefergehend informieren möchte, dem sei generell empfohlen:
Wehle, André (2012): Crossmedia – Ein Allheilmittel der Werbekommunikation
Dr. rer. pol. Niklas Mahrdt: Crossmedia-Kampagnen erfolgreich planen und umsetzen

Und was bringt die Zukunft?

Zum Schluss beschäftigt uns die spannende Frage, wie die Zukunft der Werbung allgemein in 20 Jahren aussieht. Glaubt man einer Studie der Agentur Zenith, so sind in 2038 wir, die Konsumenten an der Macht. Marken und Medien müssen deshalb in den kommenden Jahrzehnten radikal umdenken.

Hier die wichtigsten 4 Trends:

High Tech Shopping.
Menschen werden nur noch selten so wie heute einkaufen. Sie lassen sich künftig inspirieren von aufwändigen virtuellen Erlebniswelten. Dort buhlen interaktive Bildschirme und Augmented Reality um die Gunst der „smarten Shopper“ – und zwar mit Angeboten, welche haargenau auf deren Wünsche, Stimmungen und Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Globales, nachhaltiges Konsumbewusstsein.
Die Käufer von übermorgen werden verantwortungsbewusster denken und konsumieren. Öko-Lebensmittel und fair gehandelte Waren sind nicht mehr länger ein Rand- sondern ein Massenphänomen geworden.
Soziale Netzwerke dominieren Produkte.
Social Media hat die Kommunikation zwischen Menschen, aber auch zwischen Menschen und Marken revolutioniert. Der kollektive Austausch über soziale Plattformen wird sich in den kommenden 21 Jahren massiv beschleunigen und sich zu einer prägenden gesellschaftlichen Bewegung entwickelt haben.
Internet steuert jeden Lebensaspekt.
Das Internet wird überall sein. Nicht nur in smarten Telefonen, Uhren und Brillen, sondern in Form von Chips sogar unter unserer Haut. Sensoren steuern von der Heizung über Haushaltsgeräte bis zum Musikprogramm alles individuell nach Bedürfnissen und Stimmungen. Schon 2020 werden weltweit rund 50 Milliarden Gegenstände mit dem Internet verbunden sein. Mehr Information: Zenith-Optimedia, „2038: Six Trends for the Next 25 Years“


Fazit: Was haben wir in diesem spark gelernt?

Crossmediale Power ist wichtiger denn je! Warum?
Weil sich die Digitalisierung von uns als Endverbraucher bereits quer durch alle Generationen und sozialen Schichten zieht und sich fundamental vom Kaufverhalten früherer Zeiten unterscheidet!
Angesichts des stets zunehmenden „Informations-Overflows“ werden Nachrichten und Produkte für die meisten von uns immer mehr austauschbar. Nicht nur unser Konsumverhalten hat sich in den letzten Jahren rapide verändert, wir arbeiten und kommunizieren im Beruf wie auch in unserer Freizeit vorwiegend nur noch über digitale Devices.
Deshalb: Wer heutzutage als Konzern, mittelständisches- oder kleines Unternehmen seine Zielgruppe punktgenau ansteuern will, sollte zwingend an crossmediale Kampagnen denken.
Devise: Kunden immer und überall mit einem relevanten Mediamix gezielt und auswertbar erreichen!

INSIGHT

#Wissen wie es läuft

Ihr wollt wissen, wie ein SHIFTSCHOOL Samstag so abläuft? Dann werft mit uns einen Blick hinter die Bühne – oder sollten wir sagen auf die Bühne?! Design Offices Nürnberg – beschreibbare Wände, Tische mit Rollen, kleine Work-Spaces… Es ist alles vorhanden, um kreativ arbeiten zu können.



Ritual – muss sein!

Jeden Samstag startet der Tag mit unserem sog. Ritual. Dies ist eine 10-minutige Übung, die einer Kunst Performance ähnlich ist. Begleitet werden wir von Thor van Horn, einem Künstler und Initiator von Kunstprojekten im öffentlichen Raum. Und jedes Mal heißt: Verlasse Deine Komfortzone! Klingt komisch, ist aber so, man kann sich tatsächlich daran gewöhnen. Unser Ritual dieses Mal: Mache anderen Menschen ein Kompliment! Aber natürlich nicht innerhalb der CLASS TWO, das wäre ja zu einfach. Es geht raus in die Altstadt, wo wir Fremde ansprechen. Als Symbol erhalten sie ein Post-It mit einem Smiley.

 

Job ready learning.

Gemeinsam mit unserem Trainer Steffen R. Wienberg (WNBRG) machen wir eine kurze gegenseitige Vorstellungsrunde – auch wir erfahren noch Geheimnisse von den anderen. Aber psst… was auf den Rücksitzbänken von Manuels Bulli passiert bleibt geheim. Neben klassischem Input durch Power Point Präsentationen arbeiten wir regelmäßig in kleinen Gruppen um einzelne Arbeitsaufträge zu erfüllen. Seht selbst:

Auch die Mittagspause wird genutzt. Wir machen kurzerhand ein kleines Foto-Shooting:

Wofür? Das seht Ihr hier: www.f-festival.de

Unsere Ergebnisse überzeugen immer durch hammermäßigen Content, aber auch durch
eine schöne Farbvielfalt:

SHIFTSCHOOL HautnaH.

Hier der Beweis in einem „360-Grad-Video“ für Austausch und SHIFTSCHOOL
Working and Learning:

 

DEEPDIVE

#Noch mehr Einblicke…

Tobias Burkhardt zum Start von LIGHTHOUSE – Dauer ca. 1 Min.

 

Thomas Schmitt Feedback zum spark23 – Dauer ca. 1 Min.

 

7 persönliche Fragen an Steffen R. Wienberg zum Thema Digitalisierung  Dauer ca. 5 Min.

 

Outtake: Was alles beim Videodreh schief gehen kann  Dauer ca. 17 Sek.

 

Das wars erstmal!
Freut Euch auf weitere spannende Beiträge bei LIGHTHOUSE…


Eure SHIFTSCHOOLER der CLASS TWO, Svenja und Stephan.


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Autor(en):

und


Kategorisiert in: | Veröffentlicht am: 15.07.2017 Zurück zur Übersicht

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