„WIR BEKOMMEN DIE MÖGLICHKEIT, DAS PROGRAMM MITZUGESTALTEN!“

Wie erlebt man als Teilnehmer eigentlich die SHIFTSCHOOL? Ein Prototyp-Erfahrungsbericht von CLASSONE-Teilnehmer Andreas Konrads

Nach einem Monat Shiftschool bitten mich die Gründer, meine Eindrücke des ersten Moduls über ihren Newsletter zu teilen. Mit allen Freiheiten, offen & gerne kritisch. Bloss kein „Advertising“. Ich sage natürlich sofort „ja“. Ich realisiere, ich habe das Shiftschool Mindset „Machen“ schon verinnerlicht.

Sofort denke ich an einen Prototypen des Beitrags. Schnell erstellt, nicht perfekt. Die Fakten über „Was ist Digitale Transformation“ oder „Was lernt man?“ erfährt man im Internet oder von den Gründern. Welchen Mehrwert also bringt meine Sicht als Teilnehmer? Ich entscheide mich meinen Prototyp auf eine einzige Frage zu reduzieren: „Wie erlebt man als Teilnehmer die Shiftschool?“ Ein kurzes Brainstorming mit mir selbst artet dennoch aus. Habe ich nach einem Monat bereits so viel erlebt? Wow. Hier also mein ganz persönlicher Eindruck im Blogging Style. Ein Prototyp. Mit Schreibfehlern.

Der erste Schultag. Ach nein, heisst ja neudeutsch: Spark. Tobias und Tina, die Gründer sind offen, sympathisch und voll motiviert. Genau wie die anderen Teilnehmer, Coaches und Mentoren der „ClassOne“. Wir haben es sogar in die Presse geschafft! Mit Design Thinking Methoden schnell ein Logo entwickelt und einen BMW mit PostIts „gepranked“, also beklebt. Von der Idee in die Zeitung in nicht einmal zwei Stunden. Das „Machen“ macht Spass. Die Kitchen Party in der „Eisdiele“ ist der gelungene Abschluss eines intensiven ersten Tages.

Die nächsten 4 Wochen stehen weiter unter dem Motto „Art of the Start“. Die Gruppe formt sich. Tobias unterstützt diesen Prozess didaktisch überlegt. Das DISG Modell hilft unsere Verhaltenstendenzen in verschiedenen Situation zu verstehen. Wer tickt ähnlich oder anders wie ich wird mir klarer. Die teils verrückten Rituale zu Beginn jedes Sparks helfen meine Morgenmüdigkeit zu überkommen. Wir montieren iphones an unseren Köpfen und filmen unseren Minitischtennis Rundlauf. Das ist also „Digitale Transformation“? Ja, Mindset Transformation. Raus aus der Komfortzone, neue Dinge ausprobieren, nicht kommentieren, machen.

„Mastermind“ Gruppen aus je 3 Teilnehmern werden gebildet, um sich gegenseitig zu helfen. Ein sinnvolles Konzept für jede Firma. Jetzt dann doch digital. „Mit welchen Tools wollen wir uns organisieren“? Brainstorming, Gruppenarbeit, Slacken, Videokonferenz mit 17 Teilnehmern. Horst (Name geändert ;-)) schaltet sich aus dem Auto zum Videocall. Zum Glück baut er keinen Unfall. Reale Risiken gibt es also auch trotz Digitalisierung.

„Starkes Video!“ Am Ende des Sparks „Content Creation“ bin ich von mir selbst überrascht. Mit einfachen Mitteln erhält man richtig gute Interviews. Im Zeitalter von Social Media ist Content King. Wichtig, um die eigene Marke oder Unternehmensmarke aufzubauen. Natürlich bin ich danach kein Profifotograph oder Hollywood Regisseur. Aber der Start ist gemacht.

Im Spark „I-Branding“ geht es um mich. Jetzt wird’s spannend. Giso´s Workshop hilft uns zu verstehen, warum eine „Ich-Marke“ wichtig ist und wie wir diese aufbauen. Ich werde mir klarer über meine Ziele & Stärken. Der Prototyp meiner Positionierung ist in wenigen Minuten erstellt. Heute, ein paar Iterationen später, ist sie die Grundlage für mein Einzelprojekt „Build your Blog“. Nach ein paar Wochen tragen meine Blogging Bemühungen erste Früchte. Eine Einladung zum Transformamus Business Summit in Zürich. Das Ticket ist umsonst, statt fast 2000€.

Tobias ermöglicht mir mit seinen Connections Zugang zum Digitalen Festival „Year of the X“. Ich helfe bei der Organisation, kann dafür spannende Vorträge von Tesla oder Audi erleben. Kurz darauf wird das Gruppenprojekt der „ClassOne“ bekannt gegeben: „Organisiert ein Digitales Festival. Holt „Year of the X“ nach Nürnberg.“ Didaktikfuchs Tobias hat wieder ganze Arbeit geleistet. Das Briefing lautet „200 Teilnehmer. Design Offices. März 2017. Reales Budget. Ihr bestimmt das Format und organisiert selbständig“.

Eine Brainstorming Session und Social Media Workshop helfen uns beim Start. Wir arbeiten virtuell über „Slack“, dem digitalen Kommunikationstool unserer Wahl, weiter. Wie wollen wir das Projekt angehen? Nach ersten Ansätzen fallen wir in digitalen Kollektivschlaf. Die Tücken der virtuellen Zusammenarbeit werden mir deutlich. Disziplin & Verantwortlichkeiten sind auch in der digitalen Arbeitswelt wichtig.

Nach einem Monat und dem ersten Modul ist der Anfang gemacht. Es ist auch ein Anfang für die Gründer. Nicht Alles läuft reibungslos. Vom ein oder anderen Workshop hätte ich mir mehr erwartet. Aber unser Feedback wird sofort aufgenommen und die ClassTwo sollte davon profitieren. Einen Spark verpasse ich. Wir finden eine flexible Lösung, ich kann ihn bei der ClassTwo nachholen. Diese „Startup“ Situation bedeutet für mich auch einen grossen Lerneffekt. Wir bekommen die Möglichkeit, das Programm mitzugestalten. Und darum geht es ja bei der Transformation. Die Gestaltung der Zukunft.

Ich freue mich schon jetzt auf mehr.

#shiftschool #classonerocks #mindset #prototyp


Kategorisiert in: | Veröffentlicht am: 01.06.2016 Zurück zur Übersicht

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